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FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour –1 to 1 Energy Grand Slam 2012

Die Stars der Szene kommen nach Gstaad

Im Rahmen des Auftakts zur Coop Beachtour fand am Freitag, 18. Mai in Zug die Medienkonferenz des FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour –1to1 energy Grand Slams Gstaad statt. Veranstalter Ruedi Kunz freut sich auf hochstehenden Sport vom 2. bis 8. Juli 2012 – ganz kurz bevor die weltbesten Teams zu den Olympischen Spielen nach London aufbrechen. Für die Schweizer Teams steht die Qualifikation nun im Vordergrund. «Wir denken von Spiel zu Spiel und machen uns noch keine grossen Gedanken, was in London passiert», sagt Patrick Heuscher. Für Sascha Heyer wird das Grand Slam Gstaad in jedem Fall ein besonderes Highlight der Saison. Der 39-Jährige beendet in diesem Jahr seine Karriere und wird zum letzten Mal als Aktiver auf dem Gstaader Center Court zu sehen sein.

45 Tage vor Beginn des FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour –1to1 energy Grand Slams Gstaad haben die Organisatoren im Rahmen des Auftakts zur Coop Beachtour zur Medienkonferenz eingeladen. Christian Wandeler, Tour Director Coop Beachtour, Philippe Saxer, Technischer Direktor Swiss Volley und Ruedi Kunz, Turnierdirektor World Tour Gstaad begrüssten die zahlreichen Medienvertreter in der Bossard-Arena.

Die Herrenteams spielten in Zug auch um die Semifinals des CEV Continental-Cups. So konnten die beiden Schweizer Topteams Patrick Heuscher und Jefferson Bellaguarda sowie Sascha Heyer und Sébastien Chevallier die Journalisten in Zug über ihre Form und ihre Erwartungen in Bezug auf die Olympischen Spiele und das Heimturnier in Gstaad informieren.

«Was den Kartenvorverkauf betrifft, haben wir jetzt bereits 29 Prozent mehr Tickets verkauft, als im vergangenen Jahr um diese Zeit», freute sich Ruedi Kunz. Die Entry List des Turniers füllt sich. «Es sieht auch heuer so aus, als ob wir die besten Spielerinnen und Spieler des World Rankings am Start haben werden – obwohl vor Gstaad die Olympiaqualifikation bereits abgeschlossen ist», sagte der Turnierdirektor.

[box_light]Olympia im Fokus, Gstaad im Herzen [/box_light]

Bis dahin wird sich auch zeigen, wie viele Schweizer Teams an den Olympischen Spielen in London teilnehmen werden. «Simone Kuhn und Nadine Zumkehr sind auf einem guten Weg, sie liegen im aktuellen Olympiaranking auf Platz 11», informierte Philippe Saxer, Technischer Direktor von Swiss Volley. Das Schweizer Frauen-Top-Team erreichte bereits in dieser Saison auf der FIVB World Tour vier Mal einen Platz unter den ersten zehn. Spannend ist es bei den Männern. Heuscher/Bellaguarda liegen derzeit auf dem neunten Platz, starteten aber harzig in die Saison.

«Wir müssen jetzt gut spielen. Es ist nicht einfacher geworden auf der World Tour, wir müssen um jeden Sieg hart kämpfen, zumal wir ja auch nicht jünger werden. Es macht nicht so viel Sinn für uns jetzt an Olympia zu denken. Wir haben das Potenzial, müssen es jetzt aber auch endlich abrufen.» Für Heyer/Chevallier (derzeit Rang 17) würde die Olympiateilnahme schon ein grosser Erfolg bedeuten. «Wir haben in der vergangenen Saison fast bei Null begonnen und sind jetzt an einer Position, die wir nicht erwarten durften», freute sich Heyer.

Für ihn wird der Auftritt in Gstaad in diesem Jahr eine besondere Rolle spielen, schlägt der 39-Jährige doch zum letzten Mal im Berner Oberland auf. Er wird seine Karriere nach dieser Saison definitiv beenden. «Ich habe wunderbare Erinnerungen an Gstaad. Es gab dort viele sehr schöne Momente. Die Zuschauer sind toll und besonders an die Weltmeisterschaften habe ich gute Erinnerungen. Gstaad ist jedes Jahr ein Highlight für uns alle. Für mich wird es dieses Jahr natürlich ganz speziell sein.»

[box_light]Als Vorbild nachhaltig sein[/box_light]

Auch abseits des Sports spielt das Turnier in Gstaad in diesem Jahr eine wichtige Rolle. «Wir nehmen an einem Pilotprojekt von Swiss Olympic und den Bundesämtern für Raumentwicklung (ARE), für Sport (BASPO) und für Umwelt (BAFU) zum Thema «Nachhaltigkeitsberichterstattung an Sportveranstaltungen» teil. Wir werden als erster Event von SwissTopSport einen Nachhaltigkeitsbericht nach den Richtlinien des „Event Organizers Sector Supplement (EOSS)“ der Global Reporting Initiative (GRI) erstellen, welcher Informationen zur ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistung unserer Veranstaltung offenlegt. Unser Pilotprojekt soll die GRI-Richtlinien in den Schweizer Sport tragen.» Kunz wünscht sich, dass andere Grossveranstaltungen sich an den Gstaader Kriterien einmal orientieren werden. «Gerade wenn man in einer Region wie Gstaad lebt und jeden Tag sieht, wie wunderbar diese Welt ist, in der wir leben, muss Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen», sagte Kunz.

[box_light]Es darf auch gefeiert werden! [/box_light]

Natürlich zählt der Sport nach wie vor zu den zentralen Elementen der Veranstaltung, doch auch abseits der Courts wird wieder etwas für die Zuschauer geboten. Am Donnerstagabend findet nach dem letzten Spiel die grosse Zumba-Night mit der bekannten Instruktorin Marta Formosa statt. Von Dienstag bis Samstag sind für die Nachtschwärmer die Seat-Bar und die Beach-Corner Bar geöffnet. Von Donnerstag bis Samstag legt in der 1to1 energy-Alphütte ein DJ auf und am Sonntag sorgt die Band PEGASUS vor dem Finale am Stand von 1to1 energy für Stimmung.

Auch die Beachvolleyball-Fans, die zu Hause bleiben müssen, dürfen sich freuen: Trotz zahlreicher Sportevents am Wochenende wird das Schweizer Fernsehen eine Aufzeichnung der beiden Halbfinals und live das Final der Herren in Gstaad übertragen.

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